Herausforderungen annehmen – Zukunft gestalten!

Die Volksbank Raiffeisenbank eG, Itzehoe und die Norderstedter Bank eG machen sich gemeinsam auf den Weg zu einer großen, regional orientierten Genossenschaftsbank im Norden Hamburgs.

Bankhund Anton ist auf dem Weg von Itzehoe nach Norderstedt. Der Grund ist ein ganz besonderer: VRIZ und Noba möchten gern fusionieren und Anton überbringt die frohe Nachricht. Am 25.06.2018 und am 26.06.2018 wird auf den Vertreterversammlungen der Banken über die gemeinsame Zukunft abgestimmt.

Die dynamischen Veränderungen im Privat- und Wirtschaftsleben stellen auch den Bankensektor vor immer größere Herausforderungen.

    • Neue Technologien verändern die Kommunikation; Kunden werden digitaler und  mobiler
    • Die demografische Entwicklung wirkt sich auf Kundenstrukturen aus und erhöht die Anforderung an die Mitarbeiterrekrutierung und –bindung.
    • Der Wettbewerb wird digitaler und damit globaler.
      Neue Marktteilnehmer erschließen sich mit großer wirtschaftlicher Macht das Bankgeschäft.
    • Die anhaltende Niedrigzinsphase führt zu rückläufigen Erträgen.
    • Der Regulierungsdruck nimmt kein Ende und führt dazu, dass die bestehenden Strukturen immer kostenintensiver werden.

Diese Veränderungstreiber sind nicht neu, nehmen aber an Geschwindigkeit weiter zu und werden die Bankenbranche auch zukünftig nachhaltig verändern.

Die Volksbank Raiffeisenbank eG, Itzehoe und die Norderstedter Bank haben sich in den letzten Jahren sehr gut entwickelt, weil bereits frühzeitig damit begonnen wurde, sich auf das veränderte Marktumfeld einzustellen. Dennoch wollen sich beide Institute nicht mit dem Erreichten zufrieden geben, sondern sich, jeweils aus einer kerngesunden Position heraus, mit noch mehr Dynamik und Energie den großen Herausforderungen der Zukunft gemeinsam begegnen.

Dabei ergänzen sich die beiden Genossenschaftsbanken mit ihren jeweiligen Strukturen und geschäftlichen Schwerpunkten hervorragend. Ziel ist es, bestehende Leistungen, z.B. durch mehr Spezialisten-Teams, auszubauen, aber auch Neues zu schaffen.

Die Bank erhebt weiterhin den Anspruch, den Kunden persönlich zur Verfügung zu stehen. Diese Erreichbarkeit geschieht digital, telefonisch oder im persönlichen Gespräch, je nachdem was die Mitglieder und Kunden wünschen.Vorstand und Aufsichtsrat der beiden Banken betonen, wie wichtig es im Rahmen des Zusammenschlusses ist, die jeweiligen regionalen Identitäten und Marktauftritte zu wahren.

Deutlich wird dies durch die Bildung von drei Regionalmärkten: Norderstedt,  Itzehoe und Hohenwestedt. Geführt werden die drei Regionalmärkte durch Regionaldirektoren mit hohen Entscheidungskompetenzen. Übrigens: Der Name „Norderstedter Bank“ bleibt den Norderstedtern als zukünftige Zweigniederlassung der Volksbank Raiffeisenbank eG erhalten.

Weitere Ausgestaltungen der Regionalität werden in engem Austausch zwischen Mitgliedern, Vertretern, Mitarbeitern, Aufsichtsräten und Vorständen erarbeitet. Auch für den Vorstand der zukünftigen Bank, der sich aus den beiden Vorständen der Ursprungsbanken zusammensetzen wird, ist es selbstverständlich, der regionalen Ausrichtung dadurch Rechnung zu tragen, abwechselnd in Itzehoe und in Norderstedt zusammenzukommen.

Sofern die Vertreterversammlungen der beiden Banken Mitte des Jahres den Vorschlägen von Vorständen und Aufsichtsräten folgen, entsteht eine Bank mit:

    • 20.000 Mitgliedern
    • 53.000 Kunden
    • Über 240 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
    • Hohe regionale Präsenz durch 3 Regionen und eigenständigen Beiräten
    • Ca. 1,3 Mrd. € Bilanzsumme

„Damit entsteht eine Schwungmasse, die zeitnah zu einer Stärkung der gemeinsamen Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit für Privat- und Geschäfts-kunden führen wird“, meint Reiner Schomacker, Vorstand der Norderstedter Bank eG.

„Unsere Kunden werden von einem breiten Angebot und einer großen Zahl von Spezialisten, zum Beispiel in der Landwirtschaft, der Mittelstands- und Gewerbefinanzierung oder der Altersvorsorge, profitieren. Die Verantwortung des Kundengeschäftes bleibt auch zukünftig in der Region“, ergänzt Stephan Schack, Vorstand der Volksbank Raiffeisenbank eG, Itzehoe.

Wichtig: Für die anstehenden, anspruchsvollen Aufgaben werden alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gebraucht – im Gegenteil: Durch die neue Größenordnung und die beabsichtigte Gründung neuer Geschäftsfelder entstehen viele neue Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten.

Norderstedt/Itzehoe, den 16.3.2018